Kategorie: 2007

90 Jahre Unabhängigkeit Finnlands

12.02.2014 2007, Finnland Keine Kommentare

90 Jahre FinnlandFinnland feiert im Jahr 2007 den 90. Jahrestag seiner Unabhängigkeit mit der Herausgabe  einer 2-Euro-Gedenkmünze.

Wie andere europäische Nationen war auch Finnland in seiner Geschichte lange Zeit ein  Zankapfel zwischen zwei benachbarten Großmächten und stand dementsprechend lange unter  fremder Herrschaft. Fast sieben Jahrhunderte wurden die Finnen so von Stockholm aus regiert. Die Expansion Schwedens nach Osten sorgte von Beginn an für Unruhe bei Russland und seinen  Vorgängerstaaten. In zahlreichen Kriegen wurde die Grenze zwischen den beiden Großmächten mal nach Osten und mal nach Westen verschoben. Die schwedische Niederlage im Großen Nordischen Krieg von 1700 bis 1721 setzte Stockholms Expansionspolitik ein Ende. Es musste seinen Besitzungen im nördlichen Baltikum und auch Gebiete im Südosten des damaligen  Finnland an Russland abtreten. Im Finnischen Krieg 1808-1809 schließlich gelang es Russland, sich ganz Finnland einzuverleiben.

1 Finnische Mark von 1866Der russische Zar Alexander, nun neuer Herrscher über Finnland, erklärte zwar, dieses sei  nunmehr „für immer“ Teil Russlands, legte aber unfreiwillig den Grundstein für die spätere  Eigenstaatlichkeit seiner neu erworbenen Provinz. Um nämlich den andauernden Widerstand  gegen die neuen Herren zu befrieden, sah sich Russland zu Zugeständnissen an die Finnen  gezwungen. War ihr Land zuvor integraler Bestandteil des schwedischen Kernstaates gewesen,  so war es jetzt nominell ein eigenständiges Großfürstentum – freilich in Personalunion mit  dem Zarenreich. Viele Regelungen aus schwedischer Zeit blieben bestehen. So etwa die  Entsendung von Abgeordneten ins Parlament – mit dem feinen aber entscheidenden Unterschied,  dass dieses Parlament nun natürlich nicht mehr das schwedische war und in Stockholm tagte,  sondern in Helsinki zusammenkam und nur noch aus finnischen Delegierten bestand. Auf diese  Weise kamen die Finnen zu ihren eigenen politischen Institutionen. Ab 1860 kam auch eine eigene Währung in Umlauf – die Finnische Mark.

Natürlich aber änderte all das nichts an dem Umstand, dass die Unabhängigkeit fehlte und die  Finnen unter russischer Herrschaft auch Zeiten heftiger Unterdrückung erleben mussten. Wohl  und Wehe hingen stets vom jeweiligen Regenten in St. Petersburg ab. Während Alexander II.  als Unterstützer der finnischen Autonomie galt, dem auf dem Helsinkier Senatsplatz ein bis  heute bestehendes Denkmal gesetzt wurde, verantworteten vor allem seine Nachfolger Alexander  III. und Nikolaus II. eine Politik der Russifizierung, die die Unabhängigkeitsbestrebungen  in Finnland noch anheizen sollten.

Finnlands neues Parlament 1907Wie die Russische Revolution von 1905 den Anfang vom Ende des Zarenreiches einläutete, so  bedeutete sie auch den Anfang vom Ende der russischen Herrschaft über Finnland. Mit einem  umfassenden Generalstreik rang man dem politisch geschwächten Zaren Zugeständnisse ab. So  wurde das alte, nur bei Bedarf auf Geheiß des Monarchen zusammengerufene  Vierkammernparlament abgeschafft und durch ein neues, ständig tagendes Parlament, das auf  Grundlage eines allgemeinen und gleichen Wahlrechts gebildet wurde, ersetzt. Hier, im  Herrschaftsgebiet des ansonsten als rückständig geltenden Russischen Reiches, wurde so  erstmals in Europa den Frauen das gleiche Wahlrecht zugestanden wie ihren Landsmännern.

Dieser Liberalisierungsperiode folgte noch eine letzte Phase der Unterdrückung der  finnischen Autonomie, die faktisch erst mit der Februarrevolution 1917 enden sollte. Diese erschütterte auch Finnland und führte zu einer Auflösung der öffentlichen Ordnung. Die im Lande stehenden russischen Armeeeinheiten bildeten Arbeiter- und Soldatenräte. Gewerkschaften und Sozialdemokratische Partei erhielten auch durch die mit der politischen einhergehende wirtschaftliche Krise regen Zulauf. Die konservativ gesinnte Bevölkerung reagierte darauf ihrerseits mit der Bildung bewaffneter Schutzkorps – ein Vorspiel zum Bürgerkrieg.

Die UnabhängigkeitserklärungDie UnabhängigkeitserklärungAm 6. November 1917 schließlich wurde die wankende russische Monarchie durch die Oktoberrevolution endgültig hinweggerafft. Damit war auch die Personalunion, die Finnland an Russland band, nicht mehr vorhanden. Einen Monat später, am 6. Dezember, verabschiedete das finnische Parlament die Unabhängigkeitserklärung – gegen die Stimmen der Sozialdemokraten. Erst die Anerkennung der finnischen Eigenstaatlichkeit durch die sowjetrussische Regierung am 4. Januar 1918 machte jedoch den Weg für eine Aufnahme des neuen Landes in die internationale Staatengemeinschaft frei. Nur drei Wochen später jedoch hatte die junge Republik ihre erste Bewährungsprobe zu bestehen. Ein Umsturzversuch der Sozialisten, die den Süden des Landes unter ihre Kontrolle bringen konnten, führte zu einem blutigen Bürgerkrieg. Dieser endete im Mai 1918 mit dem Sieg der bürgerlichen Kräfte.

Das Motiv

Die 2-Euro-Sondermünze zeigt ein nordisches Langschiff mit 9-köpfiger Besatzung auf einem durch stilisierte Wellen dargestellten Gewässer. Darüber findet sich das Jahr der Prägung „2007“, darunter das Unabhängigkeitsjahr „1917“. Das Boot rudert nach links, geografisch also nach Westen, was die Loslösung von Russland symbolisiert. Die neun Ruderer wiederum könnten für die vergangenen neun Jahrzehnte finnischer Eigenstaatlichkeit stehen – oder aber für die neun historischen Provinzen Finnlands. Am rechten Rand des Münzinnenteils ist das Länderkürzel „FI“ zu erkennen, am linken Rand das Signet der finnischen Prägeanstalt. Die Münze zum Jahrestag der Unabhängigkeit wurde von Reijo Juhani Paavilainen gestaltet und erschien am 3. Dezember 2007 mit einer Auflage von 2 Millionen Stück.

80. Geburtstag Papst Benedikts XVI.

18.01.2014 2007, Vatikan Keine Kommentare

BenediktZum 80. Geburtstag des Oberhaupts der katholischen Kirche und seines Staatsoberhauptes – Papst Benedikt XVI. – gibt der Vatikan 2007 eine 2-Euro-Gedenkmünze heraus.

„Wir sind Papst!“ – diese Schlagzeile der Bild-Zeitung ist Ausdruck jener Euphorie, die die Wahl des Deutschen Joseph Aloysius Ratzinger zum Papst am 19. April 2005 hierzulande auslöste. Seine Wahl wurde in der Öffentlichkeit als Sensation aufgenommen – erstmals seit 482 Jahren bestieg wieder ein Deutscher den Stuhl Petri. Unter Insidern wurde der vormalige Kardinal Ratzinger jedoch bereits vor der Wahl als einer der Favoriten gehandelt.

Joseph Ratzingers Geburtshaus in Marktl (Oberbayern)Der Wahl zum Pontifex ging ein langes Leben im Dienste der Kirche voraus. Joseph Ratzinger wurde am 16. April 1927 als Sohn eines Gendarmen und einer Köchin im bayerischen Marktl am Inn geboren. Die tief religiöse Familie prägt den jungen Mann, der ein katholisches Internat besucht. In der Nazizeit tritt er zwangsweise in die Hitlerjugend ein, wird später als Flakhelfer und zum Reichsarbeitsdienst verpflichtet. Das Kriegsende erlebt er in amerikanischer Gefangenschaft.

Unmittelbar nach Kriegsende nimmt Ratzinger ein Theologie- und Philosophiestudium in Freising und München auf. 1951 wird er – gemeinsam mit seinem Bruder Georg – zum Priester geweiht. Den Dienst in der Gemeinde versieht er jedoch nur kurze Zeit. Er entscheidet sich für eine akademische Laufbahn, die er 1952 als Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar in Freising beginnt. Es folgen Promotion und Habilitation und schließlich die Berufung zum Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Universität Freising. Weitere Stationen seiner akademischen Karriere sind Bonn, Münster, Tübingen – hier erlebt er die Studentenrevolte 1968 – und schließlich Regensburg.

Kardinal Ratzinger (2. v. r.) mit Papst Johannes Paul II. (r.) im Jahr 20111977 wird Joseph Ratzinger zum Erzbischof von München und Freising und im gleichen Jahr zum Kardinal ernannt. So nimmt er 1978 an der Wahl Papst Johannes Paul I. teil. Hier trifft er erstmals den polnischen Kardinal Karol Wojtyla – eine für Ratzinger schicksalhafte Begegnung. Denn als der Papst überraschend nach nur 33 Tagen stirbt, folgt ihm eben jener Karol Wojtyla als Johannes Paul II. nach. Drei Jahre später wechselt Ratzinger als Kurienkardinal nach Rom, wo sich ein enges Vertrauensverhältnis und eine Freundschaft zum Papst entwickelt. Als Präfekt der Glaubenskongregation ist er für den Schutz der „Glaubens- und Sittenlehre in der katholischen Kirche“ zuständig. Seine konservative Haltung führt zu Konflikten mit liberaleren Theologen und bringt ihm – besonders in der deutschen Medienöffentlichkeit – den Ruf eines „Hardliners“ und scharfe Kritik ein.

Papst Benedikt XVI. 2007Krankheit und Tod Papst Johannes Paul II. zeichnen 2005 Ratzingers Rolle als Nachfolger vor. So zelebriert er für den erkrankten Papst die Ostermesse und schließlich auch die Totenmesse zu dessen Ehren. Außerdem leitet er das Konklave, das ihn am 19. April 2005 zum neuen Papst wählt. Als Oberhaupt der katholischen Christenheit nimmt er den Namen Benedikt XVI. an. Im August besucht er den Weltjugendtag in Köln, wo er von den angereisten Jugendlichen frenetisch mit rhythmischen „Benedetto“-Rufen gefeiert wird.

Der aus dem konfessionell gespaltenen Deutschland stammende Papst setzte sich in seiner Amtszeit für die ökumenische Verständigung ein. Ein Highlight war hier etwa der gemeinsame Gottesdienst mit der lutherischen Gemeinde in Rom. Überschattet wurde Benedikts Pontifikat von Missbrauchsskandalen in mehreren Ländern, in denen katholische Geistliche sich an Kindern vergangen hatten. Höchstumstritten war sein Bestreben, eine Annhäherung zwischen der erzkonservativen Piusbruderschaft und der Kirche zu erreichen. So hob er auch die Exkommunikation des Piusbruders und Holocaustleugners Richard Williamson auf, wofür er harsche Kritik erntete.

Kloster Mater Ecclesiae - Altersruhesitz des emeritierten PapstesEs mag den Akademiker Ratzinger nicht sonderlich freuen, jedoch wird er wohl weniger durch sein theologisches Werk, seine Predigten, Reden und Enzykliken in Erinnerung bleiben. Für viel mehr Aufmerksamkeit sorgte seine Ankündigung, zurücktreten zu wollen. Als erster Papst der Neuzeit schied er so am 28. Februar 2013 nicht durch den Tod aus dem Amt, sondern zog sich bei Lebzeiten zurück. Als Grund nannte er gesundheitliche Probleme, ihm fehle „die Kraft zum Regieren“. Am 2. Mai 2013 bezog der nunmehr emeritierte Papst Benedikt eine Wohnung im eigens dafür umgebauten Kloster Mater Ecclesiae. Es liegt auf dem Territorium der Vatikanstadt und damit nur wenige Meter vom Amtssitz seines Nachfolgers Papst Franziskus entfernt.

Das Motiv

Die 2-Euro-Sondermünze zeigt Papst Benedikt XVI. im Profil, nach links blickend. Links neben dem Bild befindet sich das Zeichen „R“ der Münzprägestätte Rom und darunter das Ausgabejahr „2007“. Im Halbrund parallel zum Münzrand befindet sich links der italienische Name des Ausgabelandes „CITTÀ DEL VATICANO“, sowie rechts in lateinischer Schrift der Hinweis auf den 80. Geburtstag des Abgebildeten als Ausgabeanlass: „BENEDICTI XVI P.M. AETATIS ANNO LXXX“. Die Gedenkmünze erschien am 23. Oktober 2007 mit einer Auflage von 100.000 Stück.

Quellen: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, tagesschau.de

Bildquellennachweis: Wikimedia Commons: Alexander Z. (Geburtshaus in Marktl), L Manila Cathedral Basilica, Fabio Pozzebom/ABr (Papst Benedikt XVI. 2007), Binter (Kloster Mater Ecclesiae)

200. Geburtstag von Giuseppe Garibaldi

05.01.2014 2007, San Marino Keine Kommentare

Giuseppe GaribaldiSan Marino widmet seine Gedenkmünze des Jahres 2007 dem italienischen Guerillakämpfer Giuseppe Garibaldi, dessen Geburtstag sich 2007 zum 200. Male jährt.

Giuseppe Garibaldi wurde am 4. Juli 1807 in Nizza geboren. Die Riviera-Stadt gehörte damals zum Königreich Sardinien und somit zum italienischen Kulturkreis. Jedoch stand sie zur Zeit von Garibaldis Geburt unter französischer Besatzung. Die Fremdherrschaft, gegen die in den Bergen der Seealpen auch mit der Waffe in der Hand gekämpft wurde, mag für den kleinen Giuseppe zu einem prägenden Kindheitserlebnis geworden sein. Er sollte praktisch sein ganzes Leben dem Kampf für ein freies und geeintes Italien widmen.

Um ein Haar wäre dieses jedoch nur ein kurzes Leben gewesen. Im Jahr 1833 lernte Garibaldi in Marseille den Revolutionär Giuseppe Mazzini kennen und schloss sich dessen Bewegung „Junges Italien“ an. Mazzini plante einen Anschlag auf das piemontesische Waffenarsenal in Genua. Als der Plan aufflog, verurteilte man Garibaldi wegen seiner Beteiligung daran zum Tode. Es gelang ihm jedoch die Flucht und er setzte sich nach Südamerika ab.

Anita Garibaldi stirbt auf der FluchtAuch in der Neuen Welt betätigte sich Garibaldi als Revolutionär. Er stieß zu den Separatisten der südbrasilianischen Provinz Rio Grande do Sul und kämpfte mit ihnen gegen die kaiserliche Zentralregierung. 1838 lernt er hier seine Frau Ana Maria de Jesus Ribeiro kennen. Er geht mit ihr nach Uruguay, wo sie heiraten und vier Kinder bekommen. Doch auch hier bleibt er sich treu und kämpft mit einer kleinen italienischen Legion, meist aus ebenso ins Exil geflohenen Mitgliedern des „Jungen Italien“, im uruguayischen Bürgerkrieg.

Als Garibaldi im Revolutionsjahr 1848 von den Ereignissen in seiner Heimat erfuhr, drängte es ihn danach, nach Italien zurückzugehen und auf Seiten der Aufständischen zu kämpfen. Diese hatten im Februar 1849 unter Führung von Giuseppe Mazzini in Rom, der Hauptstadt des Kirchenstaates, die Römische Republik ausgerufen und den Papst in die Flucht geschlagen. Garibaldi wurde zum Anführer der Revolutionsarmee. Eine Intervention französischer und österreichischer Truppen bereitete der Republik jedoch schon im Juli desselben Jahres ein Ende. Giuseppe Garibaldi schlug sich über San Marino zunächst nach Norditalien. Seine schwangere Frau Anita starb auf der Flucht. Garibaldi setzt sich erneut nach Amerika ab, diesmal in die USA.

Garibaldi landet auf SizilienIn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sollte sich schließlich Garibaldis Traum vom geeinten Italien erfüllen. Schon 1854 kehrte er nach Europa zurück und lebte auf der Insel Caprera vor Sardinien mit seinen Kindern und seiner neuen Frau. Im Mai 1859 begann der Sardinische Krieg, in dessen Verlauf Österreich die Lombardei abgetrotzt werden konnte. Von diesem Erfolg beflügelt segelte Garibaldi mit einer Truppe aus Freiwilligen nach Sizilien. Binnen weniger Monate gelang es ihm, das damalige Königreich beider Sizilien und dessen Hauptstadt Neapel zu erobern. Garibaldi, der sich zunächst zum „Diktator von Sizilien“ ausgerufen hatte, übergab seine Eroberungen im Oktober 1860 an Viktor Immanuel II., König von Sardinien-Piemont, der der erste Monarch des neugeschaffenen Königreichs Italien werden sollte.

Karikatur der britischen Satirezeitschrift "Punch": Garibaldi hilft Viktor Emmanuel II. in den italienischen StiefelIm Deutschen Krieg zwischen Österreich und Preußen 1866 erklärte warf auch Italien den Habsburgern den Fehdehandschuh hin. Auch an dieser Schlacht war Garibaldi beteiligt. Zwar konnte man die österreichischen Truppen auf heimischem Boden nicht schlagen. Österreichs Niederlage gegen Preußen erzwang aber dennoch die Abtretung Venetiens an Italien. Ein Jahr später versuchte der nunmehr bereits 60-jährige, mit einer Freischärlertruppe Rom einzunehmen, das immer noch Hauptstadt des Kirchenstaates war. Die vatikanische Armee schlug den Angriff jedoch zurück. Erfolg hatte erst ein Heer unter General Raffaele Cadorna im Jahr 1870.

Giuseppe Garibaldi auf einer Fotografie um 1866Die Einheit Italiens war so einstweilen vollendet. Dass seine Heimatstadt Nizza jedoch Teil Frankreichs bleiben sollte, konnte Garibaldi nicht verwinden. Im Krieg gegen Österreich 1859 hatte Sardinien-Piemont das Gebiet um die Stadt ebenso wie Savoyen endgültig an Frankreich abgetreten und sich damit die Unterstützung französischer Truppen erkauft. Dennoch kämpfte Garibaldi seine letzte Schlacht ausgerechnet an der Seite Frankreichs – im Krieg gegen Deutschland 1870/71. Danach zog er sich auf die Insel Caprera zurück, wo er 1882 knapp 75-jährig starb.

Das Motiv

Vorlage für die Gestaltung der Münze war eine Fotografie Garibaldis aus der Zeit um 1866, das ihn in Hut und Umhang gekleidet zeigt. Die Hände stützt er dabei auf einen Stock. Links vom Porträt des Freiheitskämpfers ist entlang dem Münzrand der Name des Ausgabelandes „SAN MARINO“ zu lesen, rechts davon die Jahreszahl „2007“. Zwischen Porträt und Landesname steht das Münzzeichen „R“ der Prägestätte Rom. Links unten finden sich die Initialen des Gestalters Ettore Lorenzo Frapiccini, „E.L.F.“ Die Münze erschien am 9. Oktober 2007 mit einer Auflage von 130.000 Stück.

Bildnachweis: Karikatur Garibaldi mit Viktor Emmanuel II. von Pramzan / Wikimedia Commons

25. Todestag von Grace Kelly

31.12.2013 2007, Monaco Keine Kommentare

Gedenkmünze 25. Todestage Grace KellyDie US-amerikanische Schauspielerin Grace Kelly war in ihrem zweiten Leben Fürstin von Monaco. Zu ihrem 25. Todestag gibt das kleine Fürstentum an der Côte d’Azur eine 2-Euro-Gedenkmünze heraus.

Grace Kelly wurde am 12. November 1929 in Philadelphia geboren. Die Tochter eines Bauunternehmers begann gegen den Willen ihrer Eltern eine Schauspielausbildung in New York. Nach Engagements am Broadway wurde Hollywood auf die junge Schauspielerin aufmerksam. Mit 21 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt vor der Kamera. 1952 wirkte sie neben Altstar Gary Cooper in dem Westernklassiker 12 Uhr mittags mit. Meist erinnert man sich an Grace Kelly jedoch als weibliche Hauptdarstellerin der Hitchcock-Filme Bei Anruf Mord, Das Fenster zum Hof und Über den Dächern von Nizza. Der Musicalfilm Die oberen Zehntausend von 1956 (mit Bing Crosby) beendete ihre Filmkarriere nach nur fünf Jahren.

Fürstin Grace und Fürst Rainier 1961Grund für das Karriereende war nicht etwa mangelnder Erfolg, sondern die bevorstehende Heirat mit Fürst Rainier III. von Monaco. Kelly hatte den Fürsten im Mai 1955 während der Filmfestspiele von Cannes kennengelernt. Die Eheschließung am 19. April 1956 in der Kathedrale von Monaco war ein gesellschaftliches Großereignis. Unter den über 600 Gästen waren zahlreiche Hollywood-Stars. Der europäische Hochadel blieb der Trauung jedoch fern. Kelly und ihre Hochzeitsgäste reisten medienwirksam in Begleitung zahlreicher Journalisten mit einem Schiff von New York aus an.

Obwohl sie ziemlich genau neun Monate nach der Eheschließung Prinzessin Caroline zur Welt brachte und ein Jahr später, am 14. März 1958, den späteren Fürsten Albert, waren die ersten Ehejahre für Fürstin Grace nicht einfach. Der Abschied von Hollywood fiel ihr schwerer als erwartet und sie musste sich mühsam an ihre neue Rolle und die – auch sprachlich – neue Umgebung gewöhnen. Hinzu kamen finanzielle Schwierigkeiten des Fürstentums. 1962 plante die Fürstin eine Rückkehr ins Filmgeschäft. Alfred Hitchcock hatte sie für die Titelrolle in seinen Film „Marnie“ engagiert. Die monegassische Öffentlichkeit reagierte mit Ablehnung auf die Vorstellung, die Monarchin könnte im Film eine krankhafte Kleptomanin mimen. Grace musste daraufhin schweren Herzens von dem Projekt Abstand nehmen. Am 1. Februar 1965 wurde das dritte Kind Stéphanie geboren.

Fürstin Grace 1981Ab Anfang der 1980er Jahre hatte die Fürstin mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Einnahme von Hormonen wegen Wechseljahrbeschwerden führte zu einer Gewichtszunahme. Die Presse spekulierte über Alkoholmissbrauch. Am 13. September 1982 starb Grace schließlich an den Folgen eines Autounfalls. In einer Haarnadelkurve unweit Monacos kam sie mit ihrem Wagen von der Straße ab und stürzte 40 Meter in die Tiefe. Spätere Untersuchungen ergaben, dass sie wenige Augenblicke zuvor einen leichten Schlaganfall erlitten hatte, möglicherweise mit Auswirkungen auf ihre Fahrtüchtigkeit. Die beim Aufprall des Wagens entstandenen schweren Kopfverletzungen führten schließlich zum Tode. Prinzessin Stéphanie, die auf dem Beifahrersitz saß, wurde nur leicht verletzt.

Das Motiv

Die 2-Euro-Sondermünze zeigt den Kopf der Fürstin mit hochgestecktem Haar im Profil, nach links blickend. Rechts unten ist der Landesname „MONACO“ zu lesen, sowie die Zahl des Ausgabejahres „2007“. Die Gedenkmünze erschien am 12. Juli 2007 mit einer Auflage von 20.001 Stück.

Portugiesische EU-Ratspräsidentschaft 2007

02.11.2013 2007, Portugal Keine Kommentare

EU Ratspräsidentschaft PortugalPortugal brachte 2007 die erste 2-Euro-Gedenkmünze heraus, die dem Vorsitz eines Landes im Rat der Europäischen Union gewidmet ist. Die Ratspräsidentschaft wechselt halbjährlich unter den Mitgliedsstaaten der EU. José Sócrates, damaliger Ministerpräsident des Landes am südwestlichen Ende des Kontinents, führte den Vorsitz vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2007.

Die Ratspräsidentschaft Portugals war geprägt von den Anstrengungen zur Lösung der europäischen Verfassungskrise. Diese war entstanden, da Referenden über die Annahme der 2004 unterzeichneten Europäischen Verfassung in zwei Mitgliedsstaaten gescheitert waren. Die Verfassung sah wichtige Änderungen der Organisationsstrukturen der EU vor. Der durch die Osterweiterung deutlich gewachsene Staatenbund sollte damit für seine neue Größe fit gemacht werden. Diese Änderungen sollten nun – unter Umgehung des Reizwortes „Verfassung“ – in einen neuen Vertrag einfließen, der möglichst ohne Referenden in den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden sollte. Dieser Vertrag von Lissabon wurde schließlich im Dezember 2013 in der portugiesischen Hauptstadt unterzeichnet. Er trat 2009 in Kraft. Damit wurden die bisher bestehenden verschiedenen organisatorischen Säulen der EU unter einem Dach zusammengefasst.

KorkeicheEin weiteres Projekt der portugiesischen Ratspräsidentschaft war die so genannte Lissabon-Strategie. Diese hatte zum Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union gegenüber den Konkurrenten Japan und USA zu steigern und setzte dabei vor allem auf die Förderung von Wissen und Innovation.

Das Motiv

Die Münze zeigt eine Korkeiche, ein in er portugiesischen Heraldik weit verbreitetes Symbol. In diesem Fall steht sie mit ihrer knorrigen, verästelten Baumkrone für die aus 27 Nationen bestehende Europäische Union. Links neben dem Stamm der Korkeiche ist das Wappen Portugals (das eigentliche Wappen vor dem Hintergrund der stilisierten Armillarsphäre) zu sehen, rechts neben dem Stamm der Schriftzug PORTUGAL. Unterhalb des Motivs steht im Halbrund zunächst das Zeichen der Gestalterin Maria Irene Vilar, die Jahreszahl 2007, das Zeichen der Münzprägestätte „INCM“ und dann der Ausgabeanlass „PRESIDÊNCIA DO CONSELHO DA UE“ („EU-Ratspräsidentschaft“). Die Münze erschien am 2. Tag der portugiesischen Präsidentschaft, dem 2. Juli 2007 mit einer Auflage von 1,275 Millionen Stück.

Bildnachweis: Korkeiche von wikimedia commons / Hannes Grobe

50 Jahre Römische Verträge

26.10.2013 2007, Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien Keine Kommentare

Vertrag_von_RomDie erste Gemeinschaftsausgabe aller Mitglieder der Eurozone erschien am 25. März 2007 aus Anlass des 50. Jahrestages der Unterzeichung der Römischen Verträge. Jene zwischen den Benelux-Staaten, Italien, Frankreich und der Bundesrepublik geschlossenen Abkommen können als Ursprung der heutigen Europäischen Union betrachtet werden.

Es handelt sich dabei um drei verschiedene Vertragsdokumente, die am 25. März 1957 im Senatorenpalast in Rom unterzeichnet wurden und am 1. Januar des Folgejahres in Kraft traten. Der EWG-Vertrag besiegelte die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die – später nur noch Europäische Gemeinschaft (EG) genannt – das Hauptelement der europäischen Vertragsinstitutionen bilden sollte. Wegweisend war auch das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften. Dieses sah vor, dass die bestehenden europäischen Organisationen ein Parlament, einen Gerichtshof und einen Wirtschafts- und Sozialausschuss als gemeinsame Institutionen haben sollten. Schon hier wurde also die Weiche gestellt, die den Weg zur letztlichen Vereinigung der meisten europäischen Organisationen unter dem Dach der Europäischen Union wies. Der EURATOM-Vertrag schließlich sah die Gründung einer Europäischen Atomgemeinschaft vor. Ziel dieser bis heute bestehenden Organisation ist einerseits die Förderung der friedlichen Nutzung der Kernenergie und andererseits die Organisation von Schutzmaßnahmen vor möglichen negativen Auswirkungen dieser umstrittenen Technologie.

Das Motiv

Die 2-Euro-Gedenkmünze zeigt im Vordergrund den Vertrag in Form eines aufgeschlagenen Buches. Den Hintergrund bildet das markante Bodenmuster des Kapitolsplatzes in Rom (siehe Bild). An diesem Platz befindet sich der Senatorenpalast, der Ort der Unterzeichung der Verträge. Die auf die Münze geprägten Schriftteile unterscheiden sich von Ausgabeland zu Ausgabeland. In der Regel sind diese in der jeweiligen Amtssprache gehalten. Oberhalb des Motivs steht so der Anlass der Ausgabe, darunter die Landesbezeichnung. In der Mitte, gleich über dem stilisierten Vertrag, das Wort „Europa“. Auf der belgischen Ausgabe ist der Ausgabeanlass in lateinischer Sprache zu lesen, um eine Prägung in allen drei Amtssprachen Belgiens zu umgehen. Auf der finnischen Münze ist der Ausgabeanlass in der zweiten Amtssprache Schwedisch als Randprägung zu finden.

Eine weitere Besonderheit ist die luxemburgische Ausgabe. Das Großherzogtum ist gesetzlich verpflichtet, auf jede seiner Münzen das Konterfei des Monarchen zu prägen. Im linken Bildbereich, knapp unterhalb der Mitte, befindet sich auf der luxemburgischen Ausgabe so ein Medaillon, auf dem das Profil von Großherzog Henri zu erkennen ist.

Drei EU-Mitglieder, die 2007 den Euro (noch) nicht als Zahlungsmittel nutzten, beteiligten sich mit Münzprägungen in ihren jeweiligen Landeswährungen an der Gemeinschaftsausgabe: Zypern mit einer 1-Lira-Münze, Rumänien mit einer 10-Lei-Münze sowie Ungarn mit einer 50-Forint-Münze.

Bildquellenachweis: wikimedia commons / Manfred Heyde (Kapitolsplatz)

Großherzogliches Palais zu Luxemburg

16.08.2013 2007, Großherzogliche Dynastie, Luxemburg Keine Kommentare

2-Euro-Münze Großherzogliches PalaisAls vierte Gedenkmünze der Reihe „Großherzogliche Dynastie“ erscheint 2007 eine Münze, die dem Großherzoglichen Palais gewidmet ist. Auch auf dieser luxemburgischen Münze ist der Kopf des derzeitigen Großherzogs Henri im Halbprofil zu sehen.

Das Großherzogliche Palais ist die offizielle Residenz des luxemburgischen Monarchen. Es befindet sich unmittelbar in der verkehrsberuhigten Innenstadt von Luxemburg und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Einst diente es als Rathaus der Stadt Luxemburg. Es entstand im 16. Jahrhundert, nachdem der Vorgängerbau bei einer Pulverexplosion zerstört worden war. Der Renaissancebau wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erweitert und umgebaut. Während der napoleonischen Herrschaft richtete sich die französische Verwaltung in dem Haus ein.

Ab 1817 wurde aus dem ehemaligen Rathaus der Sitz des Monarchen. 1859 erfolgte der Anbau eines Parlamentsgebäudes, in dem bis heute die luxemburgische Abgeordnetenkammer zu Hause ist. Während der niederländisch-luxemburgischen Personalunion beherbergte das Haus den in Den Haag ansässigen Landesherrn naturgemäß eher selten. Dies änderte sich mit dem Übergang des luxemburgischen Throns auf das Haus Nassau-Weilburg 1890, der dem Land wieder ein eigenes Herrscherhaus bescherte.

Das Großherzogliche Palais mit angrenzendem ParlamentsgebäudeBei Einmarsch der deutschen Truppen 1940 ging die großherzogliche Familie ins Exil. Das somit verwaiste Palais wurde von der nationalsozialistischen Besatzungsmacht genutzt, wobei zahlreiche Einrichtungsgegenstände beschädigt oder gar zerstört wurden. 1945 kehrte die Großherzogin Charlotte mit ihrer Familie nach Luxemburg zurück. Seitdem dient das Großherzogliche Palais wieder als Residenz und Amtssitz des Monarchen.

Das Motiv

Die 2-Euro-Gedenkmünze ist zweigeteilt: links bzw. im Hintergrund ist das Großherzogliche Palais zu sehen, rechts bzw. im Vordergrund der amtierende Großherzog Henri. Luxemburgischem Recht zufolge muss das Konterfei des Landesvaters auf jeder Münze abgebildet sein. Der Landesname „LËTZEBUERG“ ist am unteren Rand des Münzkerns zu lesen. Die Jahreszahl „2007“ steht links, ebenso wie die Münzzeichen der französischen Prägestätte. Due von Alain Hoffmann gestaltete Münze erschien am 2. Februar 2007 mit einer Auflage von 1,031 Millionen.

Bildnachweis: Großherzogliches Palais von Cayambe / Wikipedia LB

Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

15.08.2013 2007, Deutschland Keine Kommentare

2-Euro-Münze Mecklenburg-VorpommernAls zweites Land ehrt Deutschland 2007 Mecklenburg-Vorpommern mit einer Gedenkmünze der Bundesländerserie.

Kreidefelsen auf RügenMecklenburg-Vorpommern, im Volksmund auch salopp als „Meck-Pomm“ bezeichnet, ist eines jener Bundesländer, die 1945 aus dem Zusammenschluss ehemaliger Teilstaaten des deutschen Reiches entstanden sind. In diesem Fall bildeten der westliche Teil der preußischen Provinz Pommern sowie das erst 1934 gebildete Land Mecklenburg zusammen das neue Land Mecklenburg-Vorpommern. Im Zuge der Verwaltungsreform in der DDR wurde es jedoch schon 1952 wieder aufgelöst und sein Territorium im Wesentlichen auf die Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg aufgeteilt.

Die Wiedervereinigung 1990 führte schließlich zur Neugründung Mecklenburg-Vorpommerns mit Schwerin als Hauptstadt. Das an der Elbe gelegene und historische zu Hannover gehörende Amt Neuhaus wurde dabei an Niedersachsen abgegeben und auch der Grenzverlauf zum benachbarten Brandenburg wurde teilweise neu festgelegt.

Mecklenburg-Vorpommern ist heute bei 1,6 Millionen Einwohnern auf 23.180 qkm das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland. Nur Bremen und das Saarland haben weniger Einwohner. Einzige Großstadt des Bundeslandes ist Rostock. Entsprechend ist Mecklenburg-Vorpommern weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die Bedeutung der maritimen Wirtschaftszweige, etwa des Schiffbaus, ging in der Nachwendezeit spürbar zurück. Zugleich erlebte der Tourismus einen rasanten Aufschwung mit einem bis heute anhaltenden Wachstum. Kein Wunder, denn das an der Ostsee gelegene Bundesland mit den Urlaubsinseln Rügen, Hiddensee und Usedom ist nach Bayern das beliebteste deutsche Bundesland.

Die Müritz bei RöbelAn der Ostseeküste sind faszinierende Landschaften zu finden, so etwa die Steilküste im Norden Rügens (siehe oben). In den Städten, von denen viele Mitglieder des Hansebundes waren, sind Zeugnisse der für Norddeutschland typischen Backsteinarchitektur zu finden. Die Schlösser in Residenzstädten wie Güstrow oder Ludwigslust bilden weitere Anziehungspunkte. Eine touristisch bedeutende Region ist auch die Mecklenburgische Seenplatte, die nicht nur bei Wassersportlern und Bootstouristen beliebt ist. Mit der Müritz (links) beheimatet sie den größten vollständig auf deutschem Gebiet liegenden Binnensee.

Das Motiv

Das Schweriner SchlossDie Sondermünze zeigt das Wahrzeichen der Landeshauptstadt: das Schweriner Schloss. Als Parlamentssitz ist dieses auch das politische Zentrum des Bundeslandes. Der ehemalige Sitz der Mecklenburger Herzöge liegt auf einer Insel im Schweriner See. Um 965 entstand hier eine slawische Burg, die im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde. Das heutige Aussehen des Schlosses im Stil des romantischen Historismus entstand in den Jahren 1845 bis 1857. Die Münze zeigt das Schloss von der Altstadt aus gesehen. Im Vordergrund ist die stilisierte Schlossbrücke zu erkennen. Die Wellen darunter symbolisieren den Schweriner See. Unter der Abbildung ist der Name des Bundeslandes zu lesen, darunter wiederum die Initialen des Designers Heinz Hoyer. Die Gedenkmünze wurde am 9. November 2006 mit einer Auflage von 30 Millionen Stück herausgegeben.

Bildnachweise: Kreidefelsen von Richard Peter / wikimedia commons, Müritz von Leibnitz2610 / wikimedia commons, Schweriner Schloss von Хрюша / wikimedia commons

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